Goldsteig zum vierten Mal durch den DWV zum Qualitätsweg zertifiziert

Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident DWV, Dr. Michael Braun, Vorstand Tourismusverband Ostbayern e.V., Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager beim Tourismusverband Ostbayern. Foto: J.Kuhr/Wanderverband
Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident DWV, Dr. Michael Braun, Vorstand Tourismusverband Ostbayern e.V., Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager beim Tourismusverband Ostbayern. Foto: J.Kuhr/Wanderverband

 Pressemitteilung
 
Qualität lohnt sich:
Goldsteig zum vierten Mal als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet;
2017 feiert der Goldsteig zehnjähriges Jubiläum

Der Goldsteig wurde auf der Messe TourNatur in Düsseldorf bereits zum vierten Mal vom Deutschen Wanderverband als Qualitätswanderweg ausgezeichnet. Er erfüllt in hervorragender Weise Qualitätskriterien hinsichtlich der Wegebeschaffenheit, der Naturattraktivität, der kulturellen Sehenswürdigkeiten und des Wanderleitsystems. Dr. Michael Braun, Vorstand des Tourismusverbandes Ostbayern, nahm gemeinsam mit Michael Körner, Goldsteig-Wegemanager beim Tourismusverband Ostbayern, die Urkunde auf der größten Wandermesse Deutschlands entgegen. "Der Goldsteig ist ein Gemeinschaftswerk vieler, die mit ihrem Einsatz einen der schönsten Wanderwege Deutschlands managen, in Stand halten, markieren und beleben", dankt Braun allen Partnern und Beteiligten. Körner blickt stolz auf die Entwicklung des Weges: „Neben der Hauptroute konnten wir den Weg mit attraktiven Querverbindungen und mannigfaltigen Alternativ- und Rundtouren sowie Zuwegen aufwerten und so das Wegenetz weiter verdichten.“ Mit Blick auf die Zukunft fügt Braun hinzu, dass derzeit die Planungen für eine böhmische Goldsteigroute laufen und das Wegenetz des Goldsteigs dann rund 2000 Wanderkilometer betragen wird.

Goldsteig feiert 10-jähriges Jubiläum
Der Qualitätswanderweg geht 2017 in das zehnte Jahr seines Bestehens. Doch seine Geschichte ist schon viel älter. Der Weg verläuft teilweise auf den über 40 Jahre alten Europäischen Fernwanderwegen E6 und E8, aber auch auf mittelalterlichen Steigen, wie dem Goldenen Steig, und auf alten Handels-, Schmuggler- und Grenzpfaden. Mit 660 Kilometern Länge in der Haupttrasse und weiteren 750 Kilometern auf Rund- und Zuwegen ist er der längste und dank seiner Geschichte sicher auch der vielfältigste Qualitätswanderweg Deutschlands. Er führt auf zwei Hauptwegevarianten von Marktredwitz nach Passau. Die Südroute verläuft über die Höhenzüge des Vorderen Bayerischen Waldes, die Nordvariante geht über die Tausender des Bayerischen Waldes und durch den Nationalpark Bayerischer Wald. Wer sich für den Goldsteig entscheidet, kann fünf Naturparke und mit ihnen die verschiedenen Natur-Charaktere des Oberpfälzer Waldes und Bayerischen Waldes kennen lernen sowie den ältesten Nationalpark Deutschlands durchqueren.

Wanderfreundlich am Weg und im Internet
Eine passende Unterkunft und gutes Essen ergänzen den Wandergenuss am Goldsteig. Viele wanderfreundliche Betriebe, die Goldsteig-Ge(h)nuss-Partner, liegen an der Strecke, nehmen Gäste für eine Nacht auf und sind speziell auf die Bedürfnisse von Wanderern eingerichtet. Die meisten Gastgeber haben sich zudem einer regionalen Küche verschrieben und verwöhnen ihre Gäste mit köstlichen Gerichten. Alle Betriebe bieten auch einen Gepäcktransport an.
Alle Informationen inklusive eines modernen Tourenportals gibt es auf der Internetseite www.goldsteig-wandern.de, die sich in der Darstellung auch mobilen Geräten anpasst und damit unterwegs bestens genutzt werden kann.

Informationen:
Tourismusverband Ostbayern, Im Gewerbepark D04, 93059 Regensburg, Tel. 0941 58539-0, Fax -39, E-Mail: info@ostbayern-tourismus.de, Internet: www.ostbayern-tourismus.de und www.goldsteig-wandern.de

 

Goldsteig wandern auf der Messe Tour Natur in Düsseldorf

Veronika Perschl und Michael Körner am Goldsteig Stand - Tour Natur 2015 - Düsseldorf - Foto: Heike Baumgärtner
Veronika Perschl und Michael Körner am Goldsteig Stand - Tour Natur 2015 - Düsseldorf - Foto: Heike Baumgärtner

Von 02. Sept. bis 04. Sept. 2016 findet in Düsseldorf wieder die Tour Natur statt. Zahlreiche Aussteller präsentieren sich auf der Messe, welche Freiheit pur verspricht und rund um das Thema Wandern und Outdoor informiert. Unter dem Dach der "Top Trails of Germany" sind auch wir wieder mit unserem Goldsteig präsent. Besucht mich doch am Stand. Ich würde mich freuen, Euch das Neueste von unserem Fernwanderweg berichten zu dürfen. Übrigens: am Freitag Vormittag bekommt der Goldsteig nun schon zum vierten Mal das Zertifikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" des Deutschen Wanderverbandes verliehen. Mein Dank gilt all jenen,  die dies erneut ermöglicht haben.

Zeichen der Zeit entdecken - Dingen Beachtung schenken

Spätsommer am Goldsteig - Foto: Michael Körner
Spätsommer am Goldsteig - Foto: Michael Körner

Damit Dinge ihre Wirkung entfalten, muss man ihnen  Bedeutung geben. Täglich bewegen wir uns in einem Umfeld der vielfältigsten und phantastischsten Erscheinungen. Das eine Mal gelangen sie in unseren Wahrnehmungskreis und wir machen etwas daraus, meistens fliegen sie an uns nur so vorbei, ohne dass wir uns dabei etwas gedacht hätten und ihnen Beachtung schenken würden.

Wandern war für mich so eine Sache, welche seit meiner Kindheit präsent ist. Gewandert sind wir bereits als Kinder mit den Eltern und Großeltern, als der Wanderausflug in den 1960er Jahren bei uns zum sonntäglichen Familienprogramm gehörte. Rund um den Großen Arber waren wir schon unterwegs, als es unseren Goldsteig noch gar nicht gab. Wandern war für uns Kinder spannend, mit dem selbstgeschnitzten und verzierten Wanderstock (damals gab es noch keine Trekkingstöcke) der Familie vorauszueilen, Steinmännchen am Fluss zu bauen und barfuß an den Bächen die Natur zu entdecken. Was man hier erlebte vergisst man nicht, wie Fotos blieben die Erlebnisse im Gedächtnis hängen. Über viele Wanderjahre vermehren sich diese Erinnerungen. Als Wanderer entwickelt man sich weiter. Vom Tageswanderer wird man zum Fernwanderer. Viele Tage hintereinander zu wandern verändert die Blickwinkel mehr, als bei einer kurzen Tageswanderung. Plötzlich fühlt man anderes, denkt anders und erlebt anders. Was sich auch nachhaltig, wenn man längstens wieder zu Hause ist, auswirken kann.

Über die Jahre verändern sich Dinge, die Gesellschaft ändert sich, die Technik ändert sich. Daher ändert sich auch immer wieder der Blick auf die Dinge, und man wandert heute anders als früher. Auch die Naturerfahrung selbst hat sich verändert. Ich erinnere mich noch sehr gut an mein erstes Kinder-Outdoorhandbuch. Dies erzählte von spannenden Dingen, welche man draußen unternehmen kann. Ein Buch war der Anfang. Heute holen wir uns zur Planung unserer nächsten Wanderung Informationen aus dem Internet aus Tourenportalen, Outdoor-Blogs und mit Hilfe von Apps für das Mobiltelefon. Die Technik hat auf allen Wegen Einzug gehalten und sicher sind wir daher noch lange nicht am Ende der Entwicklungen angelangt. Das Mobiltelefon in der heutigen, internetfähigen Form nahm erst vor rund zehn Jahren seinen Lauf. Wir stehen im Wald und orientieren uns mit dessen Hilfe georeferenziert, direkt vor Ort. Eine Entwicklung, welche gedruckte Karten alt aussehen lässt, aber natürlich immer nur dann, wenn  man für das Telefon auch einen leistungsfähigen Empfang hat und der Akku geladen ist. So verändert sich, wie wir uns bewegen und kommunizieren und die Beschaffung von Informationen.

Dass sich in meinem Fall, jemals kindliche Erfahrungen, Hobby und Beruf in dieser Form verschmelzen, wer hätte das gedacht. Beruf kommt von Berufung, vielleicht musste es so kommen, und wenn einem eine Sache am Herzen liegt, gibt man ihm auch eine besondere Bedeutung. Es bleibt ein Leben lang präsent und es versteckt sich in einem und treibt einen voran, im positiven Sinn und zum Wohle aller. Auch wenn das Unterwegs sein täglich viel Energie und Geduld kostet, so ist es ein wesentlicher Bestandteil der Dinge. Und solange wir  auf einem guten Weg unterwegs sind, ist unser Leben in Bewegung und man kann sich auf einen noch spannenden verbleibenden Weg freuen, auch wenn man nicht weiß was alles noch auf einen zukommt.

Blicken wir immer nach vorne, entdecken die Zeichen der Zeit und geben ihnen Bedeutung. Ich wünsche Ihnen einen schönen Wanderherbst. Bleiben Sie aktiv und damit auch gesund.

 

Copyright: Michael Körner, Editorial für das Goldsteig Magazin, August - November 2016

 

Goldener Herbst - "Indian Summer"

Goldsteig herbstlich gefärbt - Markierung in der Südroute bei Pilgramsberg - Foto: Michael Körner
Goldsteig herbstlich gefärbt - Markierung in der Südroute bei Pilgramsberg - Foto: Michael Körner

Ein Leben in Wanderschuhen

Zeitreise: Wandern um 1970 - Outdoor in den 70ern

Zur Auflockerung biete ich Euch heute einen Blick zurück in die 70er :-) Die Bilder erzählen von meinen ersten Wanderungen rund um den Großen Arber. Und ein, erst kürzlich im Kino besuchter französischer Film, mit dem Titel "Nur Fliegen ist schöner (Comme un Avion)" brachte mir, mein ebenfalls erstes Outdoorhandbuch wieder in Erinnerung. Da musste ich schon sehr schmunzeln: "Geheime Tips von Donald Duck - ein praktisches Handbuch für Jungen" aus dem Delphin Verlag von 1971! Auf Seite 13 - findet man unter anderem Tipps zur Markierung einer Schnitzeljagd. Weiter nachzulesen sind :-)
* Ein Tipp für euer Picknick

* Für jeden Topf das richtige Feuer
* Was braucht man beim Camping

* Erste Hilfe etc.

Auf 190 Seiten findet man alles, was Jungs die ohne PC und Handy aufgewachsen sind so wissen mussten. Waren das nicht abenteuerliche Zeiten?

Rißlochwasserfall / Großer Arbersee mit Seewand - Bayerischer Wald - Kajakfahren Altmühl - Foto: HK 1970
Rißlochwasserfall / Großer Arbersee mit Seewand - Bayerischer Wald - Kajakfahren Altmühl - Foto: HK 1970

Goldsteig-Abend In Niederwinkling

Rund 120 Gäste kamen nach Niederwinkling in das Begegnungszentrum (KiNi) zum Goldsteig- Info- Abend. Der zweistündige Vortrag fand großes Interesse.

Goldsteig wandern - ein Vortrag

Goldsteig, Markierung für 660 km Wanderweg - Foto: Michael Körner
Goldsteig, Markierung für 660 km Wanderweg - Foto: Michael Körner

InfoAbend und Ausstellung

Vortrag und Ausstellung: Samstag, 07. Mai 2016, um 18.00 Uhr Gemeindezentrum Niederwinkling (Bayerwaldstraße 7, 94559 Niederwinkling) Eintritt: frei

 

Ich lade Sie herzlich ein, zu einem Infoabend "Goldsteig wandern". Im Rahmen dieser Veranstaltung halte ich einen Präsentationsvortrag über Deutschlands längsten prädikatisierten Fernwanderweg, den Goldsteig. Dieser führt, auf zwei Routen von Marktredwitz bis Passau. Über 660 KIlometer durch die faszinierendsten Landschaften von Steinwald, Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald.
Lassen Sie sich verführen, sich mit mir auf diese spannende Fernwanderung zu machen und nehmen Sie die Gelegenheit wahr sich Inspiration und Anregungen für Ihre eigenen Wanderungen für dieses Jahr zu holen.
Ich werde Ihnen alle 38 Etappen des Goldsteigs vorstellen. Dazu gibt es von so mancher Anekdote und Geheimtipp, auch links und rechts des Weges zu erzählen.

Nach dem Vortrag stehe ich gerne für Fragen, zum Weg und zu dessen Bewältigung zur Verfügung. Sämtliche Publikationen zum Thema Wandern in Oberpfälzer Wald unf Bayerischer Wald werden zum Mitnehmen kostenlos ausliegen. Ebenso Veröffentlichungen zu weiterführenden Themen, wie z.B. den Ostbayerischen Festen und Veranstaltungen, aber auch zu anderen Wanderwegen der Region.
Begleitet wird die Ausstellung von einer kleinen Fotoausstellung, die von 7. Mai bis 5. Juni 2016, Montag bis Freitag, von 8 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10.15 bis 11.30 Uhr besucht werden kann.
Wichtig: Aufgrund des begrenzten Platzangebotes bitten wir die Besucher des Vortrages um telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer: 09962 94 02 31 (Verwaltungsgemeinschaft Schwarzach, Herr Pfeffer).

Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen!

Sonnenaufgang am Großen Arber

Sonnenaufgang am Großen Arber (1456 Hm) - Foto: Michael Körner
Sonnenaufgang am Großen Arber (1456 Hm) - Foto: Michael Körner

neuer Goldsteig Film - online

DIE "TOP TRAILS OF GERMANY" auf YouTube

Seit heute ist ein neuer Goldsteig-Spot auf dem YouTube-Kanal der "Top Trails of Germany" online. Auf diesem Kanal werden nach und nach, zu allen 16 Wegen kurze Trailer veröffentlicht, welche stimmungsvoll die Atmosphäre der Wege einfangen. Jeder Weg hat seinen ganz eigenen Charakter. Lasst Euch doch, von den beeindruckenden Aufnahmen einfangen, und für Eure nächsten Wanderabenteuer in Deutschland inspirieren.

Weiterführende Informationen zum Goldsteig gibt es auf dessen Homepage: Goldsteig wandern und tagesaktuell immer auch auf facebook. Spannendes zu allen anderen Wegen, findet man auf der Homepage der Top Trails bzw. auf deren eigenen Webseiten.

2. Platz für "Goldsteig wandern" bei der Wahl zu "Deutschlands schönster Wanderweg 2015"

Manuel Andrack überreichte auf der Messe Tour Natur in Düsseldorf dem Team vom "Goldsteig" die Urkunde - v.l.n.r. Manuel Andrack, Veronika Perschl und Michael Körner - Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
Manuel Andrack überreichte auf der Messe Tour Natur in Düsseldorf dem Team vom "Goldsteig" die Urkunde - v.l.n.r. Manuel Andrack, Veronika Perschl und Michael Körner - Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

Auf Deutschlands Trekking Messe Nr. 1, der TourNatur in Düsseldorf, wurde der Wanderweg Goldsteig mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Bei der Wahl zu "Deutschlands schönster Wanderweg 2015" wählten ihn die Leser und Internetbesucher des Wandermagazins auf Platz 2. Den ersten Platz konnte, durch die starke Unterstützung seiner Fans, der Eifelsteig für sich entscheiden. Platz 3 belegt der Lahnwanderweg. Wir gratulieren ganz herzlich!

Freiheit und Frieden stecken in (m)einem Rucksack

Vor kurzem las ich ein Zitat: "Am schwierigsten ist der Weg zwischen den Wegweisern zu finden. Dieser Satz war in seinem Zusammenhang sehr tiefgründig zu verstehen. Nicht, dass die Wege schlecht markiert wären,  nein, hin und wieder wird einem der Weg aufgezeigt und ein Leitfaden gereicht. Zwischen den Wegweisern jedoch muss und sollte man hinterfragen: „Bin ich noch auf dem richtigen Weg? Sollte ich nicht lieber eine andere Richtung einschlagen? Ist es nicht besser vielleicht einen Umweg in Kauf zu nehmen?“

Sie sehen, wandern hat immer etwas mit Philosophie zu tun. Auf Langstreckenwanderungen bekommt man den Kopf frei, was in dieser Form eine Tagestour nicht bieten kann. Je länger eine Tour wird, desto mehr gelingt es uns, im wahrsten Sinne des Wortes, Abstand zu bekommen. Abstand nicht nur von zu Hause, Abstand auch von Dingen, welche uns schwierig erschienen, dann aber plötzlich „nichtig und klein“, wie Reinhard Mey es in „Über den Wolken“ besingt, vorkommen.
Mey meint,  über den Wolken müsse die Freiheit wohl grenzenlos sein. Ich erlebe auf unseren Fernwanderungen stets, dass auch beim Wandern die Freiheit unmittelbar ohne Grenzen und am intensivsten zu spüren ist. 
Begegnung und Gastfreundschaft, Freiheit und Frieden sind zwei hohe Güter, welche sich unsere Gesellschaft erwirkt hat und diese auch schützen und erhalten muss. Zwei Werte, welche, wie wir wissen, nicht selbstverständlich sind. Wenn wir wandern, frei über Grenzen hinweg - was ebenfalls nicht selbstverständlich ist - in ferne Länder, so können wir Menschen begegnen, auf dem Land, in den Städten, in den Bergen und an den Flüssen. Fremde werden zu Freunden. Wandern heißt auch sich begegnen. Wandern heißt Gastfreundschaft erleben, jedoch auch nicht immer nur nehmen, sondern auch geben. Wandern in Europa heißt, Frieden pflegen und erhalten.
„Bis zum Horizont und noch viel weiter“, ebenfalls ein Wandermotto, welchem wir stets folgen könnten. Wandern ist kostenlos, wir müssen keinen Wegezoll bezahlen. Wir kommen auf all den Wegen dieser Welt, zu Fuß in jeden Winkel dieser Erde. Packen Sie ihren Rucksack, machen Sie sich auf, nehmen Sie sich die Zeit, streben Sie einem Wunschziel entgegen und seien Sie offen, für die Erlebnisse und Begegnungen, welche auf Sie warten.
Unsere mehr oder weniger langen Fernwanderwege in Ostbayern bieten immer eine Gelegenheit, sich auf den einen oder anderen Weg zu machen. Von Nord nach Süd, von Ost nach West, wie auch immer. Lernen Sie Land und Leute, Traditionen und Kulturschätze kennen, betrachten Sie sie einmal aus einem anderen Blickwinkel. Lieber im Schritttempo durch ein Land wandern, als mit dem Auto auf einer Autobahn zu stehen. Es gibt viel zu entdecken.
Freiheit und Frieden stecken in einem Rucksack. Und Sie werden sehen, Sie werden immer Ihren Weg zwischen den Wegweisern finden. Und sollte es einmal nicht ganz so leicht sein, dann orientieren Sie sich einfach neu. Ein Verlaufen gibt es nicht.

Diese Wandersaison ist schnell vergangen.  Schon zieht der Winter langsam über das Land. Schauen wir einmal, wie er  heuer ausfallen wird. Aber auch die winterliche Mittelgebirgslandschaft am Goldsteig hat viel für Wanderer zu bieten. Hinterlassen Sie Ihre Spuren, damit andere Ihnen folgen können.

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen Jahresausklang, einen friedvollen Start ins das neue Jahr. Bleiben Sie aktiv und damit auch gesund!

 

© Michael Körner, geschrieben für das Goldsteig-Magazin, Ausgabe Winter 2014 /´15 

 

Auf der VIA FRANCIGENA - von Lucca nach Rom

Lucca - Piazza Anfiteatro - Foto: Michael Körner
Lucca - Piazza Anfiteatro - Foto: Michael Körner

Hier findet Ihr unsere Etappeneinteilung und wie wir die Strecke gemeistert haben:
Etappen Lucca - Rom

Impressionen von der Tour könnt Ihr in der Galerie finden:

Via Francigena

Offa´s Dyke Path / Wales - im Land des Drachen - ein Mythos

über die Clwydian Range - Foto: Michael Körner
über die Clwydian Range - Foto: Michael Körner

2007, noch bevor wir begannen die Jakobswege in Spanien zu wandern, kauften wir uns einen Wanderführer mit dem Titel „Wales: Offa´s Dyke Path“. Wir studierten ihn, besahen uns die Fotos und befanden, dass wäre doch einmal ein toller Weg für uns, nicht zu alpin, durch herrlichste Landschaften der Britischen Insel, welche wir ja schon lange als Ziel auserkoren hatten, mit einer  Länge von 280 km und für zwei Wochen Wanderurlaub gerade ideal ist

Irgendwie lenkte uns jedoch, alles andere zunächst einmal, auf die Jakobswegtrassen in Spanien, Frankreich und Portugal. 2013 besannen wir uns wieder der Idee, in England zu wandern und ich holte aus unserem Bücherregal den "Dyke" erneut hervor. Immer noch für gut befunden, gesagt getan, nun gehen wir ihn. Und so kam es, wir machten uns auf den Weg.

 

Offa war der König von Mercia

und lies während seiner Regierungszeit einen Grenzwall zwischen Wales und England errichten. Heute folgt diesem Grenzverlauf in großen Teilen, der nach ihm benannte Wanderweg. Hochinteressante Geschichte und historische Geschichten liegen am Weg. Man findet z.B. sogenannte Hillforts, verteilt über die Clwydian Range, welche aus mehreren aneinandergereihten Hügeln (bis rund 560 Hm) besteht. Namen wie Penycloddiau, Moel Arthur, oder Moel Fenlli sind die namhaftesten Bergrücken,  die bereits in der Eisenzeit besiedelt wurden. Und diese Moel (= walisisch für Hügel) sind am  Offa´s Dyke zugleich Programm. Nie und nimmer konnten wir uns, in unseren kühnsten Träumen vorstellen, wie steil es einen 400er hochgehen kann. Stiles (Trittstufen über die Weidezäune) und die zahlreichen „Kissing Gates“ machen den besonderen Mix am „Dyke“ aus und lassen ihn zu einer Fitness-Tour werden.

Der Offa´s Dyke Path ist ein Mythos, den es zu entdecken gilt und wenn man offen für seine Geheimnisse ist wird man seine besondere wilde Schönheit entdecken können.

Das Wappentier von Wales ist ein roter Drache. Hin und wieder fühlten wir uns so, als liege der Drache zwischen Prestatyn im Norden und Chepstow im Süden unter dem Wall und wir liefen über jeden Zacken seines Rückens. Uns hat es sehr gut gefallen, auch wenn diesmal die gesamte Tour aufgrund widriger Wetterverhältnisse, nicht einfach war. 1800 neue Fotos zeugen davon. Der Offa´s Dyke Path erfordert schon ein sehr gewisses Maß an Fitness. Gute Schuhe, welche lange wasserdicht halten sind Pflicht und um Knie und Gelenke zu schonen sollten Trekkingstöcke nicht fehlen.

Der Offa´s Dyke präsentiert sich bei schönem Wetter von einer traumhaften Seite, mild und sanft, gewinnt jedoch bei mystischen Lichtverhältnissen enorm und zeigt dann seine wilde und rauhe Seite. Anfang September wechselte das Wetter, jeden Tag mehrmals, auf´s Neue rasend schnell.

Aber wie gesagt im Land des Drachen, von König Arthur und Tolkien läßt sich immer wieder auf´s Neue viel entdecken. Erlebt den Mythos – explore the Dyke.

Auf der Via Francigena von Lausanne nach Rom

Via Francigena von Renate Florl
Via Francigena von Renate Florl

Vom Bergverlag Rother erscheint zur Zeit ein guter Wanderführer nach dem anderen. Und die Themen sind so interessant, dass man einfach nicht daran vorbeikommt. Bleiben wir doch wie die Blogeinträge vorher, gleich noch ein wenig beim Thema Rom.

Renate Florl, bekannt durch Ihre beiden Rother Wanderführer "Französischer Jakobsweg" und "Schweizer Jakobswege" hat sich nun auf der Via Francigena von Lausanne aus, auf den Weg nach Rom gemacht.

Eigentlich beginnt die Via Francigena ja in Canterbury, England und führt über Frankreich durch die Schweiz nach Italien und in deren Hauptstadt Rom. Gut 2000 Kilometer würde diese gesamte Strecke von Canterbury über Dover, Calais nach Rom betragen. Das Wanderbuch ist aber so schon für die Strecke von Lausanne nach Rom, rund 1100 Kilometer,  auf die erstaunliche Stärke von 344 Seiten gewachsen. Eingeteilt in 52 Etappen schildert Renate Florl die Routenbeschreibungen, Alternativen, die Besonderheiten und Kultur des Weges.  Immer wieder ist es ein Vergnügen, auch wenn man derzeit die Strecke selbst noch nicht wandern kann, so zumindest in Gedanken die Strecke schon, mit Hilfe der gewohnten Routenkarten, Stadtpläne und Höhenprofile imaginär, wie es so schön heißt, mit dem Finger auf der Landkarte nachzuwandern und sich zu überlegen, wann könnte es wohl selbst für einen gelingen. Die Vorfreude wächst und wächst. 244 Farbfotos lassen einen ins Träumen kommen.

Renate Florl stellt in ihrem letzten Kapitel die Frage "der Petersplatz ist erreicht - wie geht es weiter?" Darin stellt sie ausführlich das Programm vor, welches ein Wanderpilger in der Stadt absolvieren kann, das Sightseeing-Programm und die Möglichkeiten sich in der Stadt aufzuhalten. Ich dachte mir  dabei, ja wirklich, wie geht es weiter?  Ein Ziel könnte sein, nach den Jakobswegen und nun einem Teil der Via Francigena, den Weg nach Jerusalem zu machen. Aber noch ein Ziel könnte sein, den zweiten Band des Weges zu schreiben. Eben von Canterbury nach Lausanne. Man wäre wieder unterwegs und könnte die Sehnsucht nach dem wieder Unterwegssein stillen und würde erneut viel Stoff für ein neues Buch erhalten. Ich würde mir sowohl das Eine, als auch das Andere wünschen. ;-)

1. Auflage 2013, 344 Seiten mit 244 Farbabbildungen , 52 Höhenprofile, 62 Wanderkärtchen im Maßstab 1:100.000, 9 Stadtpläne, zwei Übersichtskarten Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierung, ISBN 978-3-7633-4426-0

Gerettete Landschaften - 40 Wanderungen zu bayerischen Naturschutzerfolgen

Gerettete Landschaften - Ulrike Rohm-Berner und Winfried Berner
Gerettete Landschaften - Ulrike Rohm-Berner und Winfried Berner

40 Wanderungen zu bayerischen Naturschutzerfolgen

Aus dem Hause Bergverlag Rother erschien die Tage ein neuer Wanderführer. Auffällig ist, dass das Titelbild nicht wie üblich in Rot gefasst ist, sondern diesmal in einem frischen, frühlingshaften Grün erschien.
Anlässlich des 100jährigen Bestehens des Bund Naturschutz in Bayern e.V. dieses Jahr, haben sich die Autorin Ulrike Rohm-Berner und der Autor Winfried Berner die Arbeit gemacht und die schönsten 40 Wanderungen zu bayerischen Naturschutzerfolgen zusammengestellt.

Auf 192 Seiten werden nicht nur die Wanderungen, mit der für Rother immer wieder hochwertigen Kartographie dargestellt, es werden auch Fakten und Hintergründe mit zahlreichen Begebenheiten um den Erhalt unserer zu schützenden Natur und Umwelt geschildert. Der Wanderführer lädt uns ein, die landschaftliche Vielfalt Bayerns zu besuchen und  zu erwandern.
Das Titelbild schmückt ein Foto der Weltenburger Enge mit seinem Kloster Weltenburg. Allein dies ist  ein klassisches Beispiel, wie wir uns heute glücklich schätzen können, dass hier keine Staustufe gebaut wurde.
Von den 40 vorgestellten Routen liegen  fünf auch im Bereich unseres Prädikatswanderweges Goldsteig, zwischen Marktredwitz und Passau.

Diese möchte ich, unseren Goldsteig-Wanderen, natürlich ganz besonders ans Herz legen. Es beginnt mit der "Tour 22 und der Dießensteiner Leite – kein Stausee im Ilztal" und liegt somit da, wo der Goldsteig auf das Ilztal trifft nur rund 15 Minuten von diesem entfernt und ist auf jedem Fall, den kleinen Abstecher wert. Gefolgt von der Tour durch das Tal der Kleinen Ohe zum Lusen, einer Wanderung im Nationalpark Bayerischer Wald. Rund um den Hirschenstein mit dem idyllischen Mühlgrabenweg wird genauso beschrieben, wie die Goldsteig Tagesetappe  durch das Höllbachtal bei Brennberg / Postfelden und wird ergänzt  durch die Runde um Falkenberg - entlang der Waldnaab bis in das Tirschenreuther Becken, welche alternativ von unserem Goldsteig über Tirschenreuth und weiter zum prädikatisierten Nurtschweg dienen könnte.
Ich gratuliere dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. zum 100jährigen Jubiläum, zu seinen Erfolgen und der Idee ein Wanderbuch zu schreiben. Es ist gut, dass Wanderer durch fachkundige Führung und Begleitung an die Naturschätze Bayerns herangeführt werden und aufgezeigt wird, was schützenswert ist und bleiben muss. Dass Wanderer an dieser Thematik mehr und mehr interessiert sind belegen auch die steigenden Teilnehmerzahlen geführter Wanderungen in Begleitung von ausgebildeten Personen – z.B. Natur- und Landschaftsführer, Waldführer oder Nationalparkführer.

 

Rother Wanderführer
Winfried Berner und Ulrike Rohm-Berner

Gerettete Landschaften
40 Wanderungen zu bayerischen Naturschutzerfolgen

192 Seiten mit 134 Farbabbildungen, 40 Höhenprofile, 40 Wanderkärtchen, Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert, ISBN 978-3-7633-4438-3, 14,90 Euro.

Rund um Regensburg - 52 Touren zum Nachwandern

Rund um Regensburg - Eva Krötz
Rund um Regensburg - Eva Krötz

Heute freue ich mich ganz besonders, Eva Krötz, Autorin bereits mehrerer Wanderführer aus dem Hause Bergverlag Rother, hat mich besucht und mir Ihren neuesten Wanderführer "Rund um Regensburg" vorgestellt. Druckfrisch, und die kommenden Tage im Buchhandel erhältlich, liegt ein wunderbar, perfekt recherchiertes Wanderbuch vor mir.

Als "waschechter" Regensburger, habe ich sehnlichst das Erscheinen dieses Bandes erwartet. Deshalb präsentiere ich Euch heute, mit Freude dieses klassische Wanderbuch. Hier bewahrheitet sich wieder einmal der Spruch: "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah".

Wenn man jede Woche eine Tour daraus unternehmen möchte, ist man  ein Jahr lang beschäftigt. 52 Touren, zwischen einem Spaziergang (1.15 Std.) und Tageswanderungen (bis 7 Std.) sind enthalten. Vom Geheimtipp bis zum Klassiker ist alles darin. Das Tourengebiet erstreckt sich von Riedenburg im Westen bis Falkenstein und Wörth östlich von Regensburg und Schwandorf im Norden bis zu einer Hopfenwanderung in der Hallertau. Alles Tourenvorschläge, welche von Regensburg aus keine langen Anreisen erfordern. Wanderideen und Vorschläge, welche viel Freude für die ganze Familie darstellen können. Wanderungen zwischen Natur und Kultur, Streifzüge zwischen römischer Geschichte, Spiritualität und Biergarten. Ein Buch was man so schnell nicht wieder aus der Hand gibt, bevor man es nicht ganz "abgearbeitet" hat und jetzt kurz vor dem Start der neuen Wandersaison 2013 schon wieder richtig Lust auf  "raus in die Natur" macht. Unser Rucksack liegt schon bereit. Ein spannendes Wanderjahr wartet auf uns. Wir freuen uns auf die Tour für Zwischendurch direkt vor unserer Haustüre.

 

Rund um Regensburg

Eva Krötz,

Bergverlag Rother München

224 Seiten mit 80 Farbabbildungen, 52 Höhenprofile, 52 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, eine Übersichtskarte, Format 11,5 x 16,5 cm, ISBN 978-3-7633-4423-9, 14,90 Euro

Via Gebennensis - auf dem Jakobsweg durch Frankreich - von Genf nach Le-Puy-en-Velay

durch die Weinberge des Savoie - Foto: Michael Körner
durch die Weinberge des Savoie - Foto: Michael Körner

In 18 Gehtagen kann man sehr gut auf der Via Gebennensis die Strecke von Genf (CH) bis nach Le-Puy-en-Velay (F) zurücklegen. Gerne wollen wir Euch wieder ein wenig Einblick gewähren, was einen auf dieser Strecke auf dem Jakobsweg erwartet. 

In Frankreich werden die Regionen, Haute-Savoie, Savoie, Isére, Loire und Haute-Loire durchquert. Zu Beginn, ab Seyssel folgt der Weg über Chanaz bis Yenne dem Verlauf der Rhone. Nach Le-Grand-Lemps geht es gemäßigt durch die Ebenen des Isére, bis man dann hinter Chavanay in die Berge wieder aufsteigt und mit dem höchsten Punkt einen kleinen Teil des Zentralmassives mit dem Massif du Meygal überschreitet. Der höchste Punkt auf der Via Gebenennsis liegt rund 9 km hinter Saint-Jeures und erreicht bei Raffy die Höhe von rund 1276 Meter. Unsere ganz persönliche Etappeneinteilung könnt Ihr unter Via Gebennensis finden und einige Impressionen erneut in der Galerie. Für uns persönlich hat sich somit eine weitere Strecke erschloßen und wir sind nun vom Genfer See bis nach Santiago de Compostela über die vergangenen Jahre gewandert. Darüber hinaus auch von Santiago bis nach Muxia und Fisterre. Für uns steht somit noch das Abenteuer durch die Schweiz aus :-) Wir freuen uns schon darauf, wann es aber soweit sein wird können wir noch nicht sagen.

Im Zeichen der Muschel - von Porto über Santiago via Muxia nach Fisterra

O Porto - Capela das Almas - Foto: Michael Körner
O Porto - Capela das Almas - Foto: Michael Körner

Von O Porto (Portugal) bis Santiago de Compostela (Espana) und weiter über Muxia nach Fisterra in 14 Tagen. Wohlbehalten sind wir erneut nach 345 Kilometer Caminho Portugues nach Hause zurückgekehrt. 

Es gilt nun alle Eindrücke und Erlebnisse erst mal wieder zu verarbeiten. Viele Tagebuchseiten und über 1600 mitgebrachte Fotos zeugen im Nachhinein von unserem Weg durch Portugal und Spanien. Sie lassen uns die Erlebnisse und Abenteuer auf einem der großen europäischen Kulturwege nacherleben. Bald wird es auch an dieser Stelle wieder Fotos und eine kleine Beschreibung zum Caminho Portugues geben. Schaut einfach mal wieder vorbei. Wir laden Euch herzlich ein, ein klein wenig, wenn auch nur durch die Fotos sich mit uns auf den Caminho Portugues zu begeben. Vielleicht weckt es in dem einen oder anderen Erinnerungen, macht neugierig auf mehr und verleitet dazu selbst den Rucksack  zu packen. Übrigens, es muss ja nicht gleich Portugal oder Spanien sein. Jeder Jakobsweg beginnt vor der eigenen Haustür, sobald man sich mit dem Ziel Santiago auf den Weg macht. :-)

Düsseldorf ruft zur Outdoor-Messe Tour Natur

Hermann Plötz, Regierungspräsident Heinz Grunwald und Michael Körner am Goldsteig Stand bei den Top Trails auf der Tour Natur - Foto: Michael Körner
Hermann Plötz, Regierungspräsident Heinz Grunwald und Michael Körner am Goldsteig Stand bei den Top Trails auf der Tour Natur - Foto: Michael Körner

Vergeßt nicht, von 02. bis 04. Sept. 2011 findet in Düsseldorf die Nummer 1 Messe für Wandern und Trekking statt. Die Tour Natur öffnet wieder ihre Pforten und präsentiert sich mit 5000 wanderbaren Zielen und gut 275 Ausstellern. Unter dem Dach der Top Trails sind wir auch wieder mit dem Goldsteig vertreten. Wenn Ihr Lust und Zeit habt, besucht mich doch an unserem Goldsteig-Stand. Ich bin gerne für Euch da und berichte Euch über Möglichkeiten, Abenteuer und Ge(h)nuss am Goldsteig. Über einen Besuch würde ich mich sehr freuen. Mehr Infos zur Messe findet Ihr unter: www.tournatur.com

 

Presse: "Die Muschel in Europa" - Kirche im Europa-Park

Foto: Europa-Park, Rust - Gastgeber Jürgen Mack mit den Referenten in der Kapelle des Europa Parks
Foto: Europa-Park, Rust - Gastgeber Jürgen Mack mit den Referenten in der Kapelle des Europa Parks

Pilgern, Erleben und Begegnen im Europa-Park

 

Am Samstag, den 2. Juli und Sonntag, den 3. Juli 2011 fand bereits zum sechsten Mal die Veranstaltung „Die Muschel in Europa“ auf Initiative der Badischen St. Jakobusgesellschaft, in Zusammenarbeit mit der Kirche im Europa-Park, statt.

In diesem Jahr stand das Wochenende unter dem Motto „Jakobusgespräche 2011 – Pilgern: Einstieg oder Ausstieg? Neue Perspektiven zwischen Flip Flops und High Heels“. Wie schon in den Vorjahren trafen sich zahlreiche Pilgerfreunde und Interessierte, um am Samstag gemeinsam von Ettenheim-Altdorf bis Rust zu pilgern. Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Vorträgen und wurde dem Thema „Jugend auf dem Pilgerweg“ gewidmet.

 Den Auftakt der zweitägigen, traditionell stattfindenden Veranstaltung bildete am Samstag, den 2. Juli 2011 die Pilgerung des Wegabschnitts von Ettenheim-Altdorf nach Rust. Im Vordergrund standen hierbei der Erfahrungsaustausch, Gespräche und Begegnungen. Die Teilnehmer konnten Pilger-Eindrücke und Erinnerungen von früheren Pilgerreisen austauschen. Im Anschluss gab es im Hotel „Santa Isabel“ des Europa-Park eine kleine Feier mit musikalischer Untermalung. Den Abschluss des Tages bildetet die Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Petri Ketten in Rust.

Am Sonntag, den 3. Juli bekamen die Jakobusfreunde aus ganz Baden-Württemberg, dem Elsass und der Schweiz die Gelegenheit zur Diskussion mit dem thematischen Schwerpunkt „Jugend auf dem Pilgerweg“. Nach einer Begrüßung durch den Gastgeber Jürgen Mack, Geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park, widmeten sich vier Referenten mit Fachbeiträgen dem Thema aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln. David Büchner, Student der Sozialen Arbeit und selbst Pilger, berichtete von seiner Pilgererfahrung aus der Sicht eines „betroffenen“ jungen Erwachsenen während Dr. Thomas Dietrich, Landvolkpfarrer der Erzdiözese Freiburg, das Thema aus verbandlicher und seelsorgerlicher Sicht beleuchtete. Tourismus- und Wegexperte vom Tourismusverband Ostbayern e.V. Michael Körner, brachte die touristische Perspektive ein bevor Prof. Dr. Ulrich Knefelkamp seine Erfahrungen von den ostdeutschen Pilgerwegen berichtete. Den musikalischen Rahmen bildete die Band „Camino Mundo“ aus Ludwigsburg.

Quelle: Pressemeldung - Europa-Park, Rust

Wieder zurück von der Via de la Plata

Via de la Plata - Foto: Michael Körner
Via de la Plata - Foto: Michael Körner

Nach 20 Gehtagen, zwischen Sevilla und Salamanca (520 km) sind wir wieder wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Erste Fotos von unserem letzten Unterwegssein, auf der Via de la Plata von Andalusien, durch die Extremadura bis in den Bereich von Castilla y Leon findet Ihr in der Galerie mehr sehen.